Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Anbieter/Coach
(IntuWonderland Coaching
Inhaberin: Tatjana Brandt,
Georgstraße 28,
52353 Düren,
Telefon: +49 (0) 176 72400 266,
E-Mail: tatjana@intuwonderland.de)
und dem/der Klienten/in als Coachingvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
Coaching ist eine individuelle prozessbetonte Beratungsform zu Unterstützung, Förderung und Entwicklung von Einzelpersonen. Coaching ist immer ein freiwilliger Prozess, der auch von Seiten des Klienten aktiv und selbstverantwortlich unterstützt wird.
Das Ziel der gemeinsamen Arbeit zwischen Klient/in und Coach ist eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit durch die Förderung von Selbst-Reflexion und Wahrnehmung, Bewusstsein, Wertgefühl und Verantwortung des/der Klienten/in.
Entscheiden und Handeln muss der/die Klienten/in in ihren beruflichen und privaten Lebenszusammenhängen selbst! Ein Coach kann lediglich dabei helfen Entscheidungen und Handlungen der Klienten im Nachhinein oder im Voraus zu reflektieren oder zu „erproben“. Coaching ist keine Psychotherapie – also keine Behandlung psychischer Leiden und Störungen – und kann Psychotherapie nicht ersetzen!
Der Anbieter biete verschiedene Dienstleistungen zur Buchung an, insbesondere:
Der Vertrag kommt zustande, wenn der/die Klient/in das generelle Angebot des Anbieters, das Coaching bei der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstiger Zwecke außerhalb der Heilkunde für jedermann auszuüben, annimmt und sich an den Anbieter zum Zwecke der Beratung, des Coachings, auch inklusive Business Coaching, Gesprächen, Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung sowie Entspannungsübungen nach Maßgabe des Coachings und der angegeben Verfahren wendet.
Der Anbieter ist berechtigt, einen Coachingvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, erforderliche Angaben, vom Klienten nicht gemacht werden, wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung des Coachings entstandenen Leistungen erhalten.
§ 2 Inhalt des Beratungsvertrages
Der Anbieter erbringt seine Dienste gegenüber dem/der Klienten/in in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet.
Die Beratung findet ausschließlich Online über Skype, Zoom, Google Meet, Whatsapp-Video/Audio, telefonisch oder anderen geeigneten Online-Tools statt. Eine Beratung vor Ort wird nicht angeboten.
Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Soweit der/die Klient/in Gespräche oder Entspannungsverfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten werden will, hat er das dem Anbieter gegenüber zu erklären.
Der Anbieter darf keine Krankschreibungen vornehmen und er darf keine Medikamente verordnen. Es werden keine ärztlichen Beratungsleistungen erbracht.
§ 3 WhatsApp-Support und Begleitung zwischen den Sitzungen
Der Anbieter bietet seinen Klienten/innen einen so genannten WhatsApp-Support zwischen den Sitzungen an. Der WhatsApp-Support kann auch über andere geeignete Kommunikationskanäle, wie Signal, Telegram, iMessage oder SMS erfolgen.
Der WhatsApp-Support ersetzt keine Coachingsitzungen und erfüllt den Zweck, den/die Klient/in zwischen den Sitzungen im Alltag zu begleiten, unterstützen, erinnern, motivieren oder angepasste Übungen zu spezifischen Situationen bereitzustellen.
Der WhatsApp-Support ist beschränkt auf:
Dringende Sprachnachrichten sind extra als solche zu markieren.
Erreichbarkeit: Der/die Klientin erhält im Normallfall werktags (montags bis freitags) innerhalb von 48 Stunden eine Antwort auf seine/ihre Nachricht.
Der WhatsApp-Support endet, sofern nicht anders schriftlich vereinbart, innerhalb von Coaching-Paketen mit längerer Begleitung, mit der letzten Sitzung des Coaching Pakets (üblicherweise Recap-Session). Im Fall von einzeln gebuchten Sitzungen beginnt der WhatsApp-Support nach der erfolgten Sitzung und endet eine Woche danach.
Die Klärung organisatorischer Thematiken, wie beispielsweise Terminbuchungen, ist unabhängig vom WhatsApp-Support.
§ 4 Rechte und Pflichten des Coaches
(1) Offenheit: Der Coach legt auf Nachfrage die verwendeten Verfahren und Methoden offen und erklärt auch auf Nachfrage ihren Nutzen oder mögliche Risiken.
(2) Verschwiegenheit: Der Coach wahrt striktes Stillschweigen über persönliche, intime oder vertrauliche Details des Klienten aus den Coaching-Sitzungen.
(3) Neutralität: Der Coach wahrt in seiner Arbeit die Interessen des Klienten. Er beeinflusst den Klienten nicht im Sinne eigener persönlicher, politischer, religiöser oder anderer Anschauungen.
§ 5 Pflichten des Klienten
Der/die Klient/in teilt dem Anbieter vor Beginn der Behandlung auf Nachfrage des Anbieters mit, ob er an Psychosen, Traumata oder andere diagnostizierte Erkrankungen leidet und / oder sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet oder befunden hat.
Werden diese Angaben verweigert, hat der Anbieter das Recht, von einem Vertragsschluss abzusehen oder einen bereits geschlossenen Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen. Für bereits erbrachte Leitungen bleibt der Vergütungsanspruch erhalten.
(1) Der/die Klient/in ist vor, während und nach dem gesamten Coaching Prozess für seine Gesundheit selbst verantwortlich.
(2) Der/die Klient/in nimmt alle vereinbarten Coaching Termine pünktlich und gewissenhaft wahr. Er nimmt sich vor und nach den jeweiligen Sitzungen wenigstens 10 Minuten Zeit, um sich von üblichen Verpflichtungen ausreichend innerlich distanzieren zu können.
(3) Der/die Klient/in beteiligt sich aktiv und engagiert am Coaching Prozess. Der Coach kann nur Veränderungsanregungen und Reflexionsanregungen geben. Dem Klienten ist bewusst, dass er/sie (der/die Klient/in) diese Anregungen aktiv und in geeigneter Weise umsetzen muss, damit das Coaching erfolgreich sein kann.
§ 6 Honorierung des Anbieters/Storno
a. Es stehen folgende Zahlungsarten zur Verfügung, soweit nicht anders vereinbart: Vorauszahlung per Banküberweisung. Grundsätzlich stehen die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung:
Die Zahlungsansprüche aus dem geschlossenen Vertrag sind sofort zur Zahlung fällig, soweit im jeweiligen Angebot nichts anderes ausgewiesen oder individuell vereinbart ist. Soweit nicht anders vereinbart, hat bei Buchung von
Dienstleistungen die Zahlung bis zu dem vereinbarten Termin zu erfolgen, ansonsten besteht kein Anspruch auf die Leistungserbringung an dem vereinbarten Termin bzw. bei Kursen kein Anspruch auf Teilnahme.
b. Kosten für Outdoor-Aktivitäten zur Unterstützung des Coaching Prozess werden je nach Bedarf und Absprache in voller Summe übernommen.
c. Alle Preise verstehen sich zzgl. 19% MwSt.
d. Eine Coaching Sitzung umfasst im Regelfall zwischen 45 Minuten und 90 Minuten. In Einzelfällen kann die Sitzung auch bis zu 2 Stunden dauern, wenn der Coachingprozess nicht unterbrochen werden soll. Der Coach behält sich in diesen Fällen vor, die zusätzliche Zeit mit verbleibenden Coachingsitzungen zu verrechnen oder eine Nachberechnung vorzunehmen.
e. Erfolgt das Coaching weder online noch in den Räumen des Coaches, so erhält der Coach als Fahrt-, Spesen- und Zeitkostenentschädigung bei Anfahrten zum Ort des Coachings eine Kostenpauschale von 0,50 €/km pro Sitzung bzw. Anfahrt.
f. Die Stornierung weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin ist kostenpflichtig. Hierfür wird eine Stornierungsgebühr in Höhe des vereinbarten Entgeltes erhoben. Diese Stornierungsgebühr wird bei der Buchung des jeweiligen Termines kommuniziert und per Bestätigungs-E-Mail als Information mit gesendet.
Dies betrifft auch kostenfreie Termine bei denen eine Stornierungsgebühr von 25 € erhoben wird. Bei Fernbleiben ohne Absage oder bei nur teilweiser Teilnahme an einem gebuchten Termin ist keine Rückerstattung des für den Termin vereinbarten Entgeltes möglich.
§ 7 Vertraulichkeit der Beratung
Der Anbieter behandelt die Klientendaten vertraulich und erteilt Informationen bezüglich der Inhalte der Gespräche und Beratungen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des/der Klienten/in (Schweigepflichtentbindung).
Der vorstehende Absatz ist nicht anzuwenden, wenn der Anbieter aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte. Absatz 1. ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Prävention und Entspannungsverfahren persönliche Angriffe gegen ihn oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
§ 8 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
§ 9 Haftungsbegrenzung
(1) Wir haften nur für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen beruhen. Die Höhe der Haftung ist bei Vertragsverletzungen oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung auf das vereinbarte Honorar des Gesamt Coaching Prozesses begrenzt.
(2) In sonstigen Fällen haften wir nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie als Kunde regelmäßig vertrauen dürfen (so genannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist unsere Haftung ausgeschlossen.
(3) Unsere Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und –ausschlüssen unberührt.
§ 10 Datenschutz
Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen auf unserer Homepage unter folgendem Link: https://www.intuwonderland.de/datenschutz
§ 11 Europäische Streitbeilegung
(1) Wir weisen auf die Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO hin: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Hier kann man in die außergerichtliche Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten aus Online-Verträgen eintreten.
(2) Wir sind zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.
§ 12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Wenn Sie die Bestellung als Verbraucher abgegeben haben und zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land haben, bleibt die Anwendung zwingender Rechtsvorschriften dieses Landes von der in Satz 1 getroffenen Rechtswahl unberührt.
(2) Wenn Sie Kaufmann sind und Ihren Sitz zum Zeitpunkt der Bestellung in Deutschland haben, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Im Übrigen gelten für die örtliche und die internationale Zuständigkeit die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.
Version der AGB: 1.0
Stand der AGB: 27.08.2024