Wie du in 4 Schritten deine Berufung finden kannst

5. Juli 2023

Suchst du nach einem tieferen Sinn in deinem Berufsleben?


Wenn du diese Frage gerade mit einem klaren oder zögerlichen "Ja" beantwortet hast, stehen die Chancen gut, dass du hier Antworten auf einige Fragen findest, die (wahrscheinlich schon länger) in deinem Kopf herumkreisen.

Für viele ist die „eigene Berufung“ gleichbedeutend mit beruflicher Erfüllung. Wir hoffen, dass wir mit unserer Berufung auch automatisch den Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Glück im Leben finden. 


  • Doch woran genau erkennst du, dass du deine Berufung gefunden hast?
  • Wo sollst du überhaupt nach ihr suchen?
  • Bringt sie tatsächlich Glück und Zufriedenheit in dein Leben?


In diesem Blog-Beitrag werde ich mich mit diesen und weiteren Fragen auseinandersetzen und dir Tipps, Übungen und Inspirationen geben, damit auch du bald in deine berufliche Neuorientierung starten kannst. 

Was genau ist die „Berufung“?


Unter „Berufung“ verstehen wir mehr als einen Job oder unsere Karriere. Sie soll unsere Leidenschaften, Talente und Werte miteinander vereinen. Es beschreibt einen Zustand, in dem wir uns erfüllt, inspiriert und motiviert fühlen. Das bedeutet, dass unsere Berufung stark mit unserem innersten Kern verbunden ist. Sie ermöglicht uns, unsere Stärken zu nutzen, um einen positiven Beitrag für die Verbesserung der Welt zu leisten. Manche verbinden mit der Berufung auch finanzielle Sicherheit oder Reichtum.  


Unsere Arbeit soll sich nicht wie eine Last anfühlen, sondern nach etwas, das wir gerne tun. Wir möchten uns sozusagen rund um die Uhr damit beschäftigen können, weil es Spaß macht und sich nicht nach Arbeit anfühlt. Menschen, die ihre Berufung gefunden haben, sind meist produktiver und engagierter als diejenigen, die sich täglich zu ihrem ungeliebten Arbeitsplatz schleppen und mit dem Blick auf die Uhr darauf warten, dass sie endlich Feierabend haben.

Bei unserer Berufung geht es also viel weniger um ein bestimmtes Berufsbild, wie beispielsweise Krankenpfleger*in auf der Intensivstation, Lehrer*in an der Grundschule oder Musiker*in im Staatsballett. Es geht um eine Art Idealzustand, der sich mit unseren Herzenswünschen verbindet. Viele wünschen sich, dass sie mit ihrer Arbeit und ihrem Sein einen positiven Einfluss auf andere Menschen und die Welt haben. Das ist möglich, wenn wir in unserem Element sind und unsere eigenen Talente und Fähigkeiten einsetzen, um anderen zu helfen. So können wir tatsächlich einen Unterschied auf der Welt machen und unserem Leben einen Sinn verleihen! 

Unsere Berufung ist also vielmehr ein Gefühl und viel weniger ein klares Wort oder eine saubere Stellenbeschreibung. Und hier sind wir auch schon beim „Haken“:

In einer Welt, in der wir es gewohnt sind, (fast) alles rational und logisch erklären zu können, ist die Frage: „Was ist meine Berufung?“ schlicht nicht immer so einfach zu beantworten.

Soll das jetzt bedeuten, dass es besser wäre, wenn du aufgibst weiter nach deiner beruflichen Zufriedenheit zu suchen? Ich denke nicht.

Es hat einen Grund, weswegen du unzufrieden bist und diesen Ruf in dir spürst. Das bedeutet, dass „da draußen“ eine (oder mehrere) Möglichkeit auf dich wartet, die endlich von dir entdeckt werden möchte. Es gibt da irgendetwas, das dich zufriedener machen kann und wird, auch oder gerade wenn der Weg dorthin vielleicht nicht immer supereasy sein wird. Am Ende wird es sich lohnen!

Was genau ist die „Berufung“?


Unter „Berufung“ verstehen wir mehr als einen Job oder unsere Karriere. Sie soll unsere Leidenschaften, Talente und Werte miteinander vereinen. Es beschreibt einen Zustand, in dem wir uns erfüllt, inspiriert und motiviert fühlen. Das bedeutet, dass unsere Berufung stark mit unserem innersten Kern verbunden ist. Sie ermöglicht uns, unsere Stärken zu nutzen, um einen positiven Beitrag für die Verbesserung der Welt zu leisten. Manche verbinden mit der Berufung auch finanzielle Sicherheit oder Reichtum.  


Unsere Arbeit soll sich nicht wie eine Last anfühlen, sondern nach etwas, das wir gerne tun. Wir möchten uns sozusagen rund um die Uhr damit beschäftigen können, weil es Spaß macht und sich nicht nach Arbeit anfühlt. Menschen, die ihre Berufung gefunden haben, sind meist produktiver und engagierter als diejenigen, die sich täglich zu ihrem ungeliebten Arbeitsplatz schleppen und mit dem Blick auf die Uhr darauf warten, dass sie endlich Feierabend haben.


Bei unserer Berufung geht es also viel weniger um ein bestimmtes Berufsbild, wie beispielsweise Krankenpfleger*in auf der Intensivstation, Lehrer*in an der Grundschule oder Musiker*in im Staatsballett. Es geht um eine Art Idealzustand, der sich mit unseren Herzenswünschen verbindet. Viele wünschen sich, dass sie mit ihrer Arbeit und ihrem Sein einen positiven Einfluss auf andere Menschen und die Welt haben. Das ist möglich, wenn wir in unserem Element sind und unsere eigenen Talente und Fähigkeiten einsetzen, um anderen zu helfen. So können wir tatsächlich einen Unterschied auf der Welt machen und unserem Leben einen Sinn verleihen!


Unsere Berufung ist also vielmehr ein Gefühl und viel weniger ein klares Wort oder eine saubere Stellenbeschreibung. Und hier sind wir auch schon beim „Haken“:

In einer Welt, in der wir es gewohnt sind, (fast) alles rational und logisch erklären zu können, ist die Frage: „Was ist meine Berufung?“ schlicht nicht immer so einfach zu beantworten.

Soll das jetzt bedeuten, dass es besser wäre, wenn du aufgibst weiter nach deiner beruflichen Zufriedenheit zu suchen? Ich denke nicht.

Es hat einen Grund, weswegen du unzufrieden bist und diesen Ruf in dir spürst. Das bedeutet, dass „da draußen“ eine (oder mehrere) Möglichkeit auf dich wartet, die endlich von dir entdeckt werden möchte. Es gibt da irgendetwas, das dich zufriedener machen kann und wird, auch oder gerade wenn der Weg dorthin vielleicht nicht immer supereasy sein wird. Am Ende wird es sich lohnen!

Zweifel und Herausforderungen bei der Suche nach der eigenen Berufung


Sich auf die Suche nach der eigenen Berufung zu begeben, kann herausfordernd sein. Die Fragen, die sich stellen, sind selten leicht zu beantworten. In deinem Kopf kreisen vielleicht Gedanken, wie:

  • Was ist, wenn ich mich jetzt für immer festlegen muss?
  • Ich habe schon so viel ausprobiert und das war alles doch nicht das Richtige. Woher weiß ich, dass ich mich dieses Mal nicht schon wieder falsch entscheide?
  • Ich weiß gar nicht, was mich erfüllt oder was ich wirklich will. Ich habe noch nicht "das Eine“ gefunden wofür ich so richtig brenne."


Wahrscheinlich bist du auch schon länger auf der Suche nach deiner Berufung. Doch immer wieder gab es Situationen in deinem Leben, weswegen du diese bohrenden Fragen und die Unzufriedenheit zur Seite geschoben hast. Du hattest immer die Hoffnung, dass sich das „Problem“ von allein lösen und es dieses Mal in deinem Job wieder besser werden würde.

Vielleicht gab es einen Wechsel bei dein*en Vorgesetze*n. Vielleicht hast du schon ein paar Mal die Stelle (freiwillig oder unfreiwillig) gewechselt. Vielleicht bist du aber auch schon seit einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten im gleichen Job oder Unternehmen angestellt. Es gab gute und schlechte Zeiten. Doch immer, wenn du etwas ändern wolltest, kam auch die Angst dazwischen: „Was ist, wenn der neue Job schlimmer wird als der bisherige?“, „Was ist, wenn ich all diese neuen Anforderungen gar nicht kann?“ oder „Was ist, wenn ich gekündigt werde, weil ich doch nicht so viel kann, wie ich dachte? Was ist, wenn ich dann nichts Neues mehr finde?“, „Und überhaupt, ich kann doch meine Kolleg*innen nicht in diesem Irrenhaus alleine lassen!

Also gingst du den Weg des geringsten Widerstands und bist geblieben. Du hast dich sicherer gefühlt in der Umgebung, die du schon kennst. Da wusstest du, was du hast. Einige Tage war dann vielleicht Ruhe in deinem Kopf, denn du hattest dich ja erneut für den bisherigen Weg entschieden. Doch dann kam sie zurück – die Unzufriedenheit und diese nagenden Fragen in deinem Kopf: „Soll das jetzt schon alles gewesen sein?


Die Erkenntnis darüber, dass dir dieser Ort oder Job, in dem du dich befindest, nicht guttut, überrannte dich wieder mit voller Wucht. Begleitet von einem Gefühl voll von Unsicherheit und Verzweiflung, weil du ja immer noch keine Antwort darauf hattest, was du denn nun wirklich willst. 

Zweifel und Herausforderungen bei der Suche nach der eigenen Berufung


Sich auf die Suche nach der eigenen Berufung zu begeben, kann herausfordernd sein. Die Fragen, die sich stellen, sind selten leicht zu beantworten. In deinem Kopf kreisen vielleicht Gedanken, wie:

  • Was ist, wenn ich mich jetzt für immer festlegen muss?
  • Ich habe schon so viel ausprobiert und das war alles doch nicht das Richtige. Woher weiß ich, dass ich mich dieses Mal nicht schon wieder falsch entscheide?
  • Ich weiß gar nicht, was mich erfüllt oder was ich wirklich will. Ich habe noch nicht "das Eine“ gefunden wofür ich so richtig brenne."


Wahrscheinlich bist du auch schon länger auf der Suche nach deiner Berufung. Doch immer wieder gab es Situationen in deinem Leben, weswegen du diese bohrenden Fragen und die Unzufriedenheit zur Seite geschoben hast. Du hattest immer die Hoffnung, dass sich das „Problem“ von allein lösen und es dieses Mal in deinem Job wieder besser werden würde.


Vielleicht gab es einen Wechsel bei dein*en Vorgesetze*n. Vielleicht hast du schon ein paar Mal die Stelle (freiwillig oder unfreiwillig) gewechselt. Vielleicht bist du aber auch schon seit einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten im gleichen Job oder Unternehmen angestellt. Es gab gute und schlechte Zeiten. Doch immer, wenn du etwas ändern wolltest, kam auch die Angst dazwischen: „Was ist, wenn der neue Job schlimmer wird als der bisherige?“, „Was ist, wenn ich all diese neuen Anforderungen gar nicht kann?“ oder „Was ist, wenn ich gekündigt werde, weil ich doch nicht so viel kann, wie ich dachte? Was ist, wenn ich dann nichts Neues mehr finde?“, „Und überhaupt, ich kann doch meine Kolleg*innen nicht in diesem Irrenhaus alleine lassen!


Also gingst du den Weg des geringsten Widerstands und bist geblieben. Du hast dich sicherer gefühlt in der Umgebung, die du schon kennst. Da wusstest du, was du hast. Einige Tage war dann vielleicht Ruhe in deinem Kopf, denn du hattest dich ja erneut für den bisherigen Weg entschieden. Doch dann kam sie zurück – die Unzufriedenheit und diese nagenden Fragen in deinem Kopf: „Soll das jetzt schon alles gewesen sein?


Die Erkenntnis darüber, dass dir dieser Ort oder Job, in dem du dich befindest, nicht guttut, überrannte dich wieder mit voller Wucht. Begleitet von einem Gefühl voll von Unsicherheit und Verzweiflung, weil du ja immer noch keine Antwort darauf hattest, was du denn nun wirklich willst. 

Wie du mit 4 Schritten herausfindest, was du (beruflich) wirklich willst


Die eigene Berufung zu finden, kann von großer Bedeutung für ein erfülltes Leben sein.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass du lernst jetzt schon zu erkennen, was es bereits Tolles in deinem Leben gibt – ja, ich weiß, das hast du wahrscheinlich schon 1.000 Mal gehört. Es macht aber wirklich einen großen Unterschied. Vertrau mir 🤗


Wo bist du jetzt schon erfüllt? Sind es vielleicht die Sonnenstrahlen am Morgen, die dich sanft wecken? Ist es ein Schmetterling, der dir auf deinem Weg zur Arbeit begegnet und dir neue Hoffnung schenkt? Ist es ein schönes Gespräch mit deiner Lieblingskollegin? Ist es das leckere Abendessen, das du dir zubereitet hast?

Was auch immer es ist - versuche immer wieder deinen Fokus auf die schönen Momente in deinem Leben zu richten. Auch wenn die vielleicht aktuell noch sehr selten sind. 

Um deine Berufung zu finden, ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst, um dich selbst besser kennenzulernen. Schenke dir, deinem Kopf und deinem Herzen den Raum, um wieder kreativ zu werden.



Schnapp dir ein Notizbuch, deine Notiz-App oder ein paar leere Blätter und tauche mit den nächsten vier Schritten tiefer in dein Unterbewusstsein ein, um herauszufinden, was du wirklich in und von deinem Leben willst.

1. Nachdenken und reflektieren

Nimm dir Zeit, um über deine Interessen, Werte und Talente nachzudenken und diese zu entdecken. Indem du dich selbst besser verstehst, kannst du herausfinden, was dich wirklich antreibt.


  • Was begeistert dich?


  • Wofür brennst du?


  • Was sind deine tiefsten Überzeugungen?


  • Mit welchen Tätigkeiten oder Themen beschäftigst du dich in deinen freien Minuten am liebsten?


  • Suchen Freund*innen oder Kolleg*innen bei bestimmten Themen immer nach deinem Rat oder deiner Unterstützung? Welche Themen sind das?

Tipp

Es kann sein, dass diese Fragen erstmal schwer zu beantworten sind. Verurteile dich bitte nicht dafür, wenn du vielleicht nicht gleich tiefer kommst. Das ist in Ordnung. Gönne dir Ruhe und leg die Fragen nochmal ein paar Minuten, Stunden oder Tage zur Seite. Geh dann nochmal mit frischem Kopf dran und versuche es erneut.


Da wir meist wissen, was wir nicht mehr wollen, kann es dir vielleicht auch helfen, wenn du aufschreibst, was dich nicht (mehr) begeistert oder an deiner beruflichen Situation stört. Wenn du das dann schwarz auf weiß vor dir hast, kannst du schauen, was denn das Gegenteil von dem ist, was du nicht mehr willst. Was willst du stattdessen?

2. Feedback einholen

Bitte deine Freund*innen, Familienmitglieder, vertraute Kolleg*innen oder nahe Bekannte darum, dir zu erzählen, welche Stärken und Besonderheiten sie in dir wahrnehmen. Lass dich von ihrer Wahrnehmung inspirieren. Vielleicht findest du neue Erkenntnisse über dich, deine versteckten Talente  und deine wahre Berufung.

Tipp

Andere Menschen um ihre Meinung zu bitten, kann Unbehagen und vielleicht sogar Selbstzweifel in dir auslösen. Viele von uns sind es nicht gewohnt, sich selbst so "in den Mittelpunkt" zu stellen. Wir haben Angst, dass "die anderen" eine Meinung über uns haben, die uns nicht gefällt oder, dass wir auf unerwartete Kritik stoßen könnten.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie dir die Meinung anderer egal wird? Dann empfehle ich dir meinen Blog-Beitrag zum Thema 🤗

Hinweis zum 3. Schritt

Der 3. Schritt kann nervenaufreibend sein. Geh nur so tief, wie es sich für dich stimmig anfühlt. Eine Reise in die Vergangenheit kann auch unangenehme Erinnerung aufwirbeln und dadurch schwere Gefühle, wie Traurigkeit oder Wut auslösen.

Wenn du weißt, dass du eine schwierigere Vergangenheit erlebt hast oder es diverse Situationen gab, in denen es dir nicht gut ging (z.B. Mobbing, Depressionen, Traumatisierungen, o.ä.), dann bitte ich dich, diese Übung zu überspringen.


Ich möchte dir damit keine Angst machen, sondern nur deutlich machen, dass einige Erinnerungen an die Vergangenheit stark mit Emotionen verbunden sein können. Das Thema „Berufung“ kann überwältigend sein. Wenn man dann „absichtlich“ in der eigenen Vergangenheit wühlt, kann es sein, dass man damit auch auf unangenehme Erinnerungen stößt, von denen man dachte, dass sie längst vergessen seien.

Die Übung kannst du - nach Rücksprache mit einem*einer erfahrenen Coach – gemeinsam mit ihm*ihr durchführen. Er*sie kann den Raum für dich halten und dich durch unangenehme und schwere  Gefühle  begleiten, die ggf. in eurer Sitzung auftauchen. Du musst da nicht alleine durch!


Achte bitte gut auf dich! Solltest du plötzlich von einer starken Traurigkeit, Wut oder ähnlichem überwältigt werden, versuche dir selbst deutlich zu machen, dass es nur Erinnerungen sind, die du schon längst überstanden und überlebt hast. Du bist jetzt erwachsen! Sprich mit einer vertrauten Person oder schreib mir eine Nachricht per Mail, über das  Kontaktformular, über einen meiner  Social-Media-Kanäle oder buche dir ein kostenloses Erstgespräch.

Ich bin für dich da!

Hinweis zum 3. Schritt

Der 3. Schritt kann nervenaufreibend sein. Geh nur so tief, wie es sich für dich stimmig anfühlt und mache sie nur, wenn du dich gut, wohl und mental stabil fühlst.


Eine Reise in die Vergangenheit kann unangenehme Erinnerung aufwirbeln und dadurch schwere Gefühle, wie Traurigkeit oder Wut auslösen. Das Thema „Berufung“ kann überwältigend sein. Wenn man dann „absichtlich“ in der eigenen Vergangenheit wühlt, kann es sein, dass man damit auch auf unangenehme Erinnerungen stößt, von denen man dachte, dass sie längst vergessen seien.


Wenn du weißt, dass du eine schwierigere Vergangenheit erlebt hast oder es diverse Situationen gab, in denen es dir schlecht ging (z.B. Mobbing, Depressionen, Traumatisierungen, o.ä.), dann bitte ich dich, diese Übung zu überspringen oder die Übung gemeinsam mit mir durchzuführen. Ich (oder auch ein*e andere*r Coach) kann für dich einen sicheren Raum schaffen und dich durch unangenehme und herausfordernde Gefühle begleiten, die möglicherweise während der Übung aufkommen. Du musst diesen Prozess nicht allein durchlaufen! 🫶


Achte bitte gut auf dich! Solltest du plötzlich von einer starken Traurigkeit, Wut oder ähnlichem überwältigt werden, versuche dir selbst deutlich zu machen, dass es nur Erinnerungen sind, die du schon längst überstanden und überlebt hast. Du bist jetzt erwachsen! Als Unterstützung kannst du auch mit einer vertrauten Person sprechen oder mir eine Nachricht per Mail, über das Kontaktformular oder über einen meiner Social-Media-Kanäle schreiben oder dir ein kostenloses Mini-Coaching mit mir buchen.

Ich bin für dich da!

3. Reise in die Vergangenheit

Bitte lies den Hinweis über diesem Abschnitt, bevor du die Übung durchführst!


Manchmal liegt die Spur zu unserer Berufung in unserer Kindheit, Jugend oder frühem Erwachsenenalter. Deshalb darfst du nun in deine Vergangenheit reisen und die folgenden Fragen reflektieren.


Schnapp dir ein Notizbuch, eine Notiz-App oder ein paar Blatt Papier und schreib dir deine Erkenntnisse auf. Schau dir deine Notizen dann zu einem späteren Zeitpunkt und mit frischem Kopf erneut an. Erkennst du Muster, Besonderheiten, Themen oder Tätigkeiten, die du gerne gemacht hast, die dann aber im Alltag in Vergessenheit geraten sind?


  • Was wolltest du als Kind oder Jugendliche*r beruflich machen? 
    (Schreib auch die „ungewöhnlicheren“ Berufe, wie Astronaut*in oder Archäolog*in auf. Vielleicht verstecken sie einen wichtigen Hinweis auf deine Interessen und Talente ☺)
     
  • Was wolltest du lernen/studieren? Welche Ausbildung wolltest du machen?
    (Schreib auch die Bereiche und Berufsfelder auf, die du aus unterschiedlichen Gründen nicht weiterverfolgt oder aufgegeben hast.)
     
  • Womit hast du dich den ganzen Tag beschäftigt? Was waren deine Hobbys als Kind/Jugendliche*r?
     
  • Bei welchen Tätigkeiten konntest du deine Zeit vergessen?

4. Erlaube dir zu spielen

Unser Alltag ist oft ernst genug und da kommt der Spaß einfach viel zu kurz. Probiere neue Dinge aus - einfach nur zum Spaß. Ohne diesen inneren Zwang, dass das ein Ergebnis bringen muss. Du musst nicht immer produktiv sein. Nimm dir Zeit, um zu spielen. Spielen kann dabei alles bedeuten:


  • Erkunde deine Umwelt. Welche Tiere laufen dir über den Weg? Welche Wunder hält die Natur für dich bereit, an denen du sonst vielleicht so achtlos vorbeigelaufen bist? Nimm die Düfte wahr. Wie fühlt sich der Boden unter deinen Füßen an?


  • Nimm einen neuen Weg, um zur Arbeit zu fahren oder um eine*n Freund*in zu besuchen.


  • Hol dein altes Videospiel und die verstaubte Konsole aus der Ecke heraus und spiel eine Runde.

Fun Fact:

Ich habe vor einigen Wochen mein „Buffy – The Vampire Slayer – Chaos Bleeds“-Spiel aus dem Schrank gekramt und die PlayStation 2 angeworfen. Ich fühlte mich direkt wieder wie ein Teenager 😁


In der letzten Woche habe ich mich mit einer ehemaligen Schulfreundin darüber unterhalten, was wir schon viel zu lange nicht mehr gemacht haben. Ihre Antwort war: „Sims spielen“. Das könne sie nur, wenn sie einen freien Kopf hat und keine To Dos mehr anstehen. Gestern postete sie in ihrer Instagram-Story, dass sie nach langer Zeit wieder die Sims 4 gestartet hat 🤩😍

  • Hol das Brettspiel aus dem Schrank und spiel eine Runde Monopoly (oder „Mensch, ärger dich nicht! – jedes andere Spiel zählt auch 😉) mit deinen Freund*innen oder Familienmitgliedern.


  • Kauf dir dieses Rätselheft und löse Kreuzworträtsel, Sudoku oder suche nach versteckten Wörtern oder Fehlern in den Bildern.


  • Male oder zeichne etwas.


  • Lies das Buch, das schon so lange in deinem Schrank herumliegt.


All diese Beispiele haben auf den ersten Blick nichts mit der Berufung zu tun, aber sie können Wunder wirken, wenn du nach Antworten suchst. Erlaube dir Spaß zu haben, statt die ganze Zeit verzweifelt nach deiner Berufung zu suchen ❤

Woran erkennst du, dass du deine Berufung gefunden hast?


Deine Berufung wird dich in einem Moment finden, in dem du am wenigsten damit rechnest. Sie wird sich wahrscheinlich aus mehreren Aha-Momenten und Erkenntnissen zusammensetzen. Es sind diese kleinen und großen Momente in denen es aufgeregt in dir kribbelt. Die Momente, in denen du dich fragst, wo denn jetzt dieser Gedanke oder diese Idee herkam. Schreib dir alle Ideen auf, wenn sie zu dir finden. Auch, wenn sie vielleicht noch so unbedeutend und klein erscheinen.

Halte sie fest, damit du sie später wie ein Puzzle zusammensetzen kannst.


Die eigene Berufung zu finden ist ein Prozess, eine Reise. Du wirst es fühlen, wenn du sie gefunden hast. Sie ist vielmehr ein Gefühl von innerer Wahrheit als eine rationale Antwort. Wahrscheinlich wird es sich anfühlen, als hätte jemand den Schleier vor deinen Augen gelüftet. Wahrscheinlich wird sich plötzlich eine innere Klarheit in dir zeigen, die auch ein besonderes Kribbeln in dir auslöst. Vielleicht wird es ein größerer Aha-Moment sein, in dem du plötzlich erkennst, was irgendwie schon die ganze Zeit vor deiner Nase gewesen ist.


Wahrscheinlich wird deine Berufung größer sein, als du denkst. Falls du dich schon einmal mit Visionieren beschäftigt hast, stehen die Chancen gut, dass deine Berufung sehr eng mit deiner Vision verknüpft sein wird.


In jedem Fall wird deine berufliche Erfüllung dich dazu einladen, aus deiner Komfortzone herauszukommen. Sie wird dich herauslocken und Dinge von dir erwarten, die du vielleicht bisher so noch nie gemacht hast. Deine Berufung (und deine Vision) werden dir das größtmögliche Wachstum bieten. Du darfst dich darauf freuen! 🤩

Mein Fazit zum Suchen und Finden der eigenen Berufung


Die Suche nach beruflicher Erfüllung und die Entdeckung der eigenen Berufung sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem zufriedeneren und sinnerfüllten Leben. Obwohl der Begriff "Berufung" riesengroß erscheinen mag, ist es hilfreich, ihn in kleine Schritte herunterzubrechen.


Durch einen Mix aus (Selbst-)Reflexion, der Suche nach den eigenen Stärken, der Reise in die eigene Vergangenheit und auch Spaß und Kreativität kannst du deinen inneren (Such-)Prozess unterstützen.

Es ist möglich und wertvoll deine Berufung zu entdecken, die dich dazu bringt dein volles Potenzial auszuschöpfen und dadurch glücklicher macht.


Wenn du diesen Ruf in dir spürst, ein erfüllteres Leben führen zu wollen und einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben, möchte ich dich von Herzen dazu einladen diesem Ruf weiter zu folgen. Es hat einen Grund, wieso du ihn so stark in dir spürst! 💖


Achte auf diese kleinen und großen Aha-Momente die plötzlich zu dir finden. Wenn sie sich zeigen und sich langsam ein vollständigeres Bild ergibt, darfst du deine Angst an die Hand nehmen und Stück für Stück losgehen. Für dich, deine Berufung und Veränderung, die du in die Welt bringen möchtest!


Doch bis dahin – enjoy the ride!

Lerne dein Leben und dich selbst zu lieben so wie es gerade ist. Vielleicht gibt es auch noch irgendetwas Wichtiges, das du lernen, entdecken oder erleben sollst, bevor du zu deiner Berufung findest. Versuche darauf zu vertrauen, dass du gerade am richtigen Punkt in deinem Leben bist 🥰

Du irrst schon so lange herum und suchst verzweifelt nach deiner Berufung? Bisher konntest du sie einfach nicht finden und langsam hast du das Gefühl, dass du allein nicht weiterkommen wirst? Dann schau dir gerne mein 1:1 Empowerment-Coaching an.

Darin begeben wir uns auf die Reise zu deinen Herzenswünschen, deinen wahren Talenten und Stärken und finden heraus, welcher berufliche Weg auf dich wartet und endlich von dir entdeckt werden möchte.


Du möchtest mich vorher kennenlernen? Buch dir über den Button einen Termin zum kostenlosen Mini-Coaching. Wir "beschnuppern" uns und klären deine offenen Fragen. Wenn es sich dann stimmig anfühlt, schnüren wir dein individuelles Coaching-Paket, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt 💖


Ich freue mich auf dich!

Deine Tatjana

Du irrst schon so lange herum und suchst verzweifelt nach deiner Berufung?

Bisher konntest du sie einfach nicht finden und langsam hast du das Gefühl, dass du allein nicht weiterkommen wirst?


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Wir begeben uns auf die gemeinsame Reise zu deinen Herzenswünschen, deinen wahren Talenten und Stärken und finden heraus, welcher berufliche Weg auf dich wartet und endlich von dir entdeckt werden möchte.


Du möchtest mich vorher kennenlernen? Buch dir über den Button einen Termin zum kostenlosen Erstgespräch. Wir "beschnuppern" uns und klären deine offenen Fragen. Wenn es sich dann stimmig anfühlt, schnüren wir ein Coaching-Paket, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt 💖


Ich freue mich auf dich!

Deine Tatjana

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Bist du tief in deinem Herzen auch ein*e Weltveränderer*in, Weltverbesserer*in, Rebell*in oder Revolutionär*in? 🔥Du weißt aber noch nicht so richtig, wie gerade DU liebevoll die Welt verändern sollst?

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Tatjana Brandt | Intuition & Empowerment Coach

Tatjana Brandt

Ich bin zertifizierter Intuition & Empowerment Coach und gemeinsam finden wir deinen individuellen Weg, der im Einklang mit deiner Intuition und deinen Herzenswünschen steht.


Egal ob du nach beruflicher Erfüllung, mehr Selbstvertrauen oder der Verwirklichung deiner Träume suchst, ich stehe dir zur Seite.

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